BURG/SCHLOSS STEIN
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Quelle: Braun, Wolfgang - Rekonstruktionszeichnungen von Burgen Bayerns | 1. Auflage, 2011
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Allgemeine Informationen
Die Burg Stein an der Traun stellt die einzige erhaltene Höhlenburg in Deutschland dar. Erstaunlich ist ihr Erhaltungszustand, wenn auch die meisten in Holzbauweise ausgeführten Zwischenwände fehlen. Berühmt wurde Burg Stein an der Traun durch die Sage des Wilden Heinz Ritter von Stein. Bei einer Führung bekommt man diese abenteuerliche Geschichte erzählt.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 47°59'16.1" N, 12°32'51.6" E
Höhe: 534 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Die A8 an der Abfahrt Bergen (von Westen kommend) oder Traunstein (von Osten kommend) verlassen und in Richtung Traunstein fahren. Ab Traunstein der B304 folgen und über Matzing in Richtung Altenmarkt an der Alz fahren. Der Ort Stein an der Traun liegt an der B304. Im Ort rechts in die Pallinger Str. abbiegen.
Parkmöglichkeiten im Ort.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Vom Parkplatz links am Gasthaus vorbeigehen. Der Eingang zum Schloss liegt dahinter auf der rechten Seite.
Öffnungszeiten
Besichtigung nur im Rahmen einer Führung möglich.

April – Oktober
Freitag - Sonntag: 13:30 & 16:30 Uhr
Mittwoch: 10:30 & 13:30 & 16:30 Uhr
Donnerstag: 16:30 Uhr
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Öffnungszeiten.
Eintrittspreise
Erwachsene: 13,00 EUR
Ermäßigt: 7,00 EUR
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
Sehr kinderfreundliche Führung.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Burg Stein
Quelle: Fisera, Zdenek - Jeskynni Hrady | Prag, 2005
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
um 1130 Erste Erwähnung einer Burg im Besitz des Bernhard von Stein.
1192 Rapoto von Stein greift während einer Fehde zwischen den Babenbergern und den Ortenburgen das Kloster Baumburg an und brennt es nieder. Er kommt in Kirchenbann und muss Sühne tun, in dem er ins Heilige Land zieht. Bei seiner Rückkehr scheint der auch nicht mehr in Stein gewesen zu sein, er wird nur noch im Dienst Österreichs stehend erwähnt.
um 1200 Die Toerringer im Besitz der burg Stein.
1213 Heinricus von Toerring (vermutlich der Wilde Heinz) typranisiert seine Untertanen und die Umgebung.
1231 Erstürmung der Burg Stein und Überweltung deren Bewohnern.
um 1250 Otto von Toerring nennt sich erstmals Herr von Stein.
1661 Graf Johann Albrecht von Toerring sieht sich gezwungen die Hofmark Stein an Graf Carl Fugger von Kirchberg und Weißenhorn zu verkaufen. Durch die Heirat seiner Tochter kommt Stein an die Freiherren von Lösch.
1829 Die Grafen von Lösch auf Hilgertshausen und Stein müssen Schloss und Gut Stein an Max Freiherrn von Käser verkaufen.
1835 Von Käser verkauft Stein an den Münchner Bankier Martin Carl von Kraft.
1845 Nach raschem Besitzerwechsel erwirbt Stein und Seeon Dona Amalia, Kaiserwitwe von Brasilien, geb. Prinzessin von Leuchtenberg.
bis 1890 Fürst Nikolaus von Romanowskij, 4. Herzog von Leuchtenberg, erbte das Schloss seiner Tante. Unter ihm wurde auch der Umbau des Schlosses in der heutigen neugotischen Gestalt durchgeführt.
1890 Graf Josef von und zu Arco-Zinneberg erwirbt Schloss und Gut Stein.
1929 Aus wirtschaftlichen Umständen verkaufen die Grafen Arco-Zinneberg Stein an den Industriellen und Landwirt Dr. Max Wiskott, sowie an seine Frau und Otto Coninx.
1948 Einrichtung eines Landerziehungsheims, welches heute zu einem Vollgymnasium umgewandelt ist.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Fisera, Zdenek - Jeskynni Hrady | Prag, 2005
  • Meyer, Werner - Burgen in Oberbayern | Würzburg, 1986
  • Sayn-Wittgenstein, Franz Prinz zu - Schlösser in Bayern | München, 1984
  • Schubert, Hans-Jürgen & Zeune, Joachim - Stein an der Traun | Stein an der Traun, 2006
  • Sieghardt, August - Südostbayerische Burgen und Schlösser | Berchtesgaden-Schellenberg, 1952
  • Weithmann, Michael - Inventar der Burgen Oberbayerns | München, 1994
  • Weithmann, Michael - Ritter und Burgen in Oberbayern | Dachau, 1999
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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