BURG RUNKEL
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Allgemeine Informationen
Auf starrem, senkrecht abfallenden Felsen inmitten des lieblichen Lahntales erheben sich unvermittelt und unerwartet die mächtigen Wehrhaften Türme der Burg Runkel. Noch heute ein Beispiel eines frühmittelalterlichen Verteidigungsbaues, erscheint dem Betrachter von der Lahnseite her als uneinnehmbar. Ahnensaal, alte Gemälde, alte Möbel, Waffen und Gerät, Gewölbe mit grosser Kelterpresse ( hier wurde schon vor Jahrhunderten der Runkeler Rote gekeltert ), Folterkammer, alte gemauerte Sprechrohre, usw.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°24'20.3"N 8°09'22.9"E
Höhe: 124 m ü. NN
Topografische Karte/n
Burg Runkel auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
A3 Abfahrt Limburg an der Lahn, Richtung Gießen über die B49. Abfahrt Allendorf/Merenberg nach Merenberg. In Merenberg in Richtung Mengerskirchen. In Merngerskrichen im Dillhäuserweg (NO) das Auto abstellen und den Feldweg entlang gehen, bis zur Beschilderung der Burg (rechts in den Wald). Über die Wiese und wieder in den Wald. 5min Fußweg.
Parkmöglichkeiten am Waldrand.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
2. April - 31. Oktober
Montag Ruhetag
Dienstag-Sonntag von 10.00 bis 17.45 Uhr
(letzter Einlass 17:00 Uhr)
Geöffnet an allen gesetzlichen Feiertagen

Offizielle Homepage: Burg Runkel
Eintrittspreise
Erwachsene: 4,00 €
Kinder 4 bis 14 Jahre: 2,50 € - Hunde: 1,00 €
Ermäßigungen für Senioren, Rentner, Schwerbehinderte, Studenten - 3,50 €
Familienkarte: (2 Erw. u. bis 3 Kinder) 11,00 €
Geführte Gruppen ab 15 Personen, p.P. 4,50 €
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss der Burg Freienfels
Quelle: Luthmer, Ferdinand - Die Bau- und Kunstdenkmäler des Lahngebiets. Band 3: Kreis Limburg; Unterlahnkreis; Oberlahnkreis | Frankfurt a.M., 1907
Historie
Urkundlich 1159 mit Siegfried von Runkel zum ersten Male erwähnt, reicht die Geschichte Runkels noch weiter in die Vergangenheit zurück. Der Sage nach fasste ein Ritter im Gefolge Karls des Grossen 778 den Entschluss, auf dem Rücken des Felsens eine Burg zu bauen, zur Erinnerung an den Kampf gegen die Mauren in den Engpässen von Ronceval in den Pyrenäen. Aus dem Namen Ronceval wurde der Sage nach im Laufe der Zeiten Runkel.

1250 beginnen Familienstreitigkeiten. 1276 vertreibt Siegfried von Runkel seinen Vetter Heinrich aus der Burg. Auf der gegenüberliegenden Seite baut Heinrich zum Trutz Burg Schadeck ( die 1288 erstmalig erwähnt wird ).

16.10.1634 - der schwärzeste Tag in der Geschichte der Burg: Isolanis Kroaten fanden nach der Schlacht bei Nördlingen im 30jährigen Krieg auf dem Wege durchs Lahntal in Runkel offene Tore und mordeten, plünderten und brandschatzten den Ort, Wirtschaftsgebäude, sowie das schöne Schloss und legten alles in Schutt und Asche. Die Kernburg wurde nie wieder aufgebaut.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Knappe, Rudolf - Mittelalterliche Burgen in Hessen | Gudensberg, 2000
  • Luthmer, Ferdinand - Die Bau- und Kunstdenkmäler des Lahngebiets. Band 3: Kreis Limburg; Unterlahnkreis; Oberlahnkreis | Frankfurt a.M., 1907
  • Backes, Magnus - Burgen und Schlösser an der Lahn und im Taunus. Neuwied | 1962
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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