BURG NEIDECK
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Allgemeine Informationen
Die Burgruine Neideck gilt als Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz. Sie ist eine der schönsten Burgruinen Deutschlands. Auf der gegenüber liegendenden Talseite liegen in Sichtweite die Ruinen der Burg Streitberg.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 49°48'33.3"N 11°13'57.4"E
Höhe: ca. 403m ü. NN
Topografische Karte/n
Burg Neideck auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
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Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
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Anfahrt mit dem PKW
Die A73 an der Anschlußstelle Forchheim verlassen und dann über die B470 in Richtung Ebenmannstdt. Der B470 bis Streitberg folgen und dann rechts zum Freibad (Dorfstr.) abbiegen. Kostenlose Parkmöglichkeiten am Freibad. Von dort ca. 15-20 min Fußweg zur Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Nächster Bahnhof ist Ebermannstadt, von dort fährt der Bus 389 nach Streitberg (B407). Noch etwa 1.5km bis zur Burg.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Ohne Beschränkung.
Eintrittspreise
Kostenlos.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
Keine.
Gastronomie auf der Burg
Keine.
Öffentlicher Rastplatz
Keine.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
Keine.
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Nicht zugänglich.
Bilder
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Grundriss
Grundriss
Quelle: F.-W. Krahe - Burgen des deutschen Mittelalters. | Würzburg, 1998.
Historie
1219 Ersterwähnung des Namens Neideck; Heinrich de Nidecke tritt als Zeuge in einer Urkunde des Bischofs von Bamberg auf.
1312 Burg Neideck ist alleiniges Eigentum von Konrad II. von Schlüsselberg; sie bildet dessen militärisches und administratives Machtzentrum.
1347 Der Burggraf von Nürnberg belagert die Veste; Konrad II., der letzte und bedeutendste Schlüsselberger, wird von einem Pleydengeschoss tödlich getroffen.
1348–1553 Neideck ist bischöflich bambergischer Amtssitz.
1525 Im Bauernkrieg wird die Burg von den Bauernhaufen angegriffen, aber nicht erobert.
1553 Im zweiten Markgrafenkrieg erreicht der markgräfliche Amtmann Siegmund von Wirsberg die freiwillige Übergabe der Burg durch die bambergischen Verteidiger. Die Veste wird zerstört und niedergebrannt.
1571 Nach 1558 zweiter gescheiteter Versuch zum Wiederaufbau.
1737 Entdeckung des Marmorgesteins in der äußeren Vorburg. Fürstbischof Friedrich Kar von Schönborn lässt die Güte des Marmors durch seinen Hofbaumeister Justus Heinrich Dientzenhofer prüfen.
1793 Die Frühromantiker Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder besuchen die Ruine wie in den Folgejahren zahlreiche weitere Vertreter der deutschen Romantik.
1949–51 Restaurierungsarbeiten unter der Trägerschaft der Gemeinte Streitberg.
1996 Beginn einer umfassenden Sanierungsmaßnahme durch den Landkreis Forchheim als Träger.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Hellmut Kunstmann - Die Burgen der südwestlichen Fränkischen Schweiz. | Würzburg, 1971.
  • Klaus Leidorf u.a. - Burgen in Bayern. | Stuttgart, 1999.
  • Ursula Pfistermeister - Wehrhaftes Franken (Band 3). | Nürnberg, 2002.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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